Liederkranz Alttann
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Herzlich Willkommen beim Liederkranz Alttann

Letzte Aktualisierung 22.04.2018

2017-Gesamt

Chor am 25.6.2017    Bild:H. Anderhof

Ein Tribut an unser Ehrenmitglied Walser Franz, dessen Requiem wir am Mittwoch 25.4.2018 13:30 in der Kirche von Alttann begleiten dürfen!
Franz Walser mit seinem tiefen Bass, ist erst neulich noch für 60 Jahre Mitgliedschaft im Sängerbund geehrt worden und hat viele Verdienste um den Liederkranz Alttann.

Walser_Franz
Steinle Arnulf230

Herzlich willkommen unser neues Chormitglied im 2. Tenor
Arnulf Steinle aus Bergatreute!
Viel Spaß in unserer Truppe und auf dass es im noch viele gleichtun werden, die noch unentschlossen sind, aber es gerne mal unverbindlich ausprobieren wollen.
Einfach einen Sänger ansprechen oder den Vorstand kontaktieren, siehe  Kontakte

Unsere neueste CD vom Sängerabend 2017 ist da - Thema2017
 Wir jubilieren “90-40-30” mit  folgenden Liedern auf der CD

2017

Hier das Cover des letzten Sängerabend 2017  (Livemitschnitte mit professioneller Bearbeitung) Bestellungen bei Karl Motz ( s. Kontakte)! 

CD-Cover-aussen400-2017

Thema 2017 Wir jubilieren 2017 “90-40-30” mit  folgenden Liedern auf der CD (MP3-Hörproben)

  • Conquest of Paradise
  • O Isis und Osiris ( Zauberflöte)
  • Wochenend und Sonnenschein &
  •       Mein Kleiner grüner Kaktus
  • La Montanara (Solo H.Riedesser)
  • Mama Leone ( Solo Kuno Reichle)
  • Der alte Dessauer( Trompete M.Schad)
  • Die zwölf Räuber (Solo W.Appenmaier)
  •     Marina
  • Memory
  • Der Lada isch jetzt zua
  • Triumpfmarsch ( Aida, Trompete M.Schad)
  • Chor der Gefangenen
  •     Griechischer Wein
  • Aber bitte mit Sahne
  • D`r  Gsangverei (Solo G.Deger
  • Lagunenwalzer
  • Die Post im Walde (Prompete M.Schad)
  • Weit, weit weg
  • An die Abendsonne (Solo A.Thiel)

Männerchor Alttann – fröhlicher Sängerabend 11.2017
Männerchor Alttann jubiliert mit einem bunten Strauß von Melodie
Beim fröhlichen Sängerabend gibt’s für die Besucher Freude am Gesang und entspannende Stunden
veröffentlicht in der Schwäbischen Zeitung vom 13.11.2017, Ausgabe Bad Waldsee-Aulendorf
Wenn man einen Grund zum Feiern hat, dann lädt man sich Gäste ein und macht sich schick. Das musste man den Sängern vom Liederkranz Alttann nicht zweimal sagen. Nach 90 Jahren gemeinsamen Chorgesang und der 40-ten Auflage des fröhlichen Sängerabends wissen die Sänger um Chorleiter Peter Schad wie man Feste macht, zu denen die Gäste gerne kommen. „Wir jubilieren: 90-40-30“ lautete das Motto des diesjährigen Sängerabends – und die 30, die steht für 30 Jahre Chorleiter Peter Schad. Somit wäre die kryptische Zahlenfolge also geklärt und einem kurzweiligen, musikalischen Blick in die Vereinsgeschichte stand nichts mehr im Wege. An den vier fröhlichen Sängerabenden kamen jeweils rund 400 Besucher in die Festhalle in Wolfegg.

Schorsch Deger hatte tief im Archiv gestöbert und so manch unterhaltsame Anekdote aus dem Vereinsleben ans Tageslicht gezaubert. Die Vereinschronisten der Vergangenheit verfügten über eine gehörige Portion Humor und Selbstironie. Bemerkten sie doch anlässlich der Präsentation von Verdis Gefangenenchor bei einem Bockbierfest „Bockbier ist für den Gesang ungeeignet“. Mit seinen Reimen, Geschichten und manchen kleinen, fiesen Pointen hatte Deger die Lacher stets auf seiner Seite.

Beim allerersten öffentlichen Auftritt des Liederkranzes am 16.2.1928 wurde das Stück „Oh Schutzgeist alles Schönen“ aus der Zauberflöte präsentiert. Anlass für den Chorleiter Peter Schad im Jubiläumsjahr noch einmal den Chor der Priester aus der Zauberflöte mit „O Isis und Osiris“ zu präsentieren. Ebenfalls sehr getragen, aber wesentlich populärer war die Komposition des bekannten Komponisten Vangelis. Sein Stück „Conquest of paradise“ ist für Männerchöre geradezu ideal. Auf einer weiten Spielwiese für die Bässe entfaltete sich eine textliche und musikalische Vielfalt, die über die bekannte Fassung weit hinausreicht. Ein Hörerlebnis, dass man an den Konzertabenden immer wieder aufs Neue genießen durfte, so auch beim Chorsatz von Udo Jürgens´ „Aber bitte mit Sahne“. Mal waren es die Tenöre, mal waren es die Bässe, welche die Singstimme übernahmen, während der Gegenpart im Chorus Elemente aus der Gospelmusik einbrachte.

Allein mit dem Pianisten Franz Ott stand der erste Tenor Kuno Reichle auf der Bühne und präsentierte eine famose Darbietung von Drafi Deutscher´s „Mama Leone“. Geradezu derb im Vergleich, wurde es beim Stück „Der alte Dessauer“. Diesen traditionelle Marsch spielte der Trompeter Martin Schad in beeindruckender Weise von der Empore herab, während der Chor über „Schädelweh“, „Saufkompanie“ und dazu ein kräftiges „Prost, Prost Kamerad“ sang. Auch beim Stück „Die Post im Walde“ brachte der Trompeter Schad seine Virtuosität mit dem typischen Postillionruf zum Gehör und harmonierte meisterlich mit dem Männerchor. Am 30. Juni schloss in Wolfegg das Kaufhaus Ott. Eine Ära ging zu Ende, eine Institution für ein gesamtes Gemeinwesen war von einem Moment auf den Anderen Geschichte. „Der Lade isch etzt zua, was soll I jetzt bloß dua?“ dichtete Schorsch Deger und brachte mit einer Vielzahl stimmiger Reimzeilen das Dilemma auf den Punkt – doch musikalisch aufgebrezelt mit der Melodie von „Goodbye my love, goodbye“ war auch diese Geschichte ein bemerkenswerter Beitrag.
Immer wieder ging ein erwartungsvolles Raunen durchs Publikum, wenn Deger Stücke wie „Memory“ aus dem Musical Cats, den „Triumphmarsch“ aus Aida oder „La Montanara“ ankündigte. Bei letzterem übernahm Hubert Riedesser den Solopart. In der Legende von den zwölf Räubern hingegen war es Walter Appenmaier, der als Bass für die rezitative Erzählstimme zuständig war. Weitere Solisten waren Albert Thiel mit dem Stück „An die Abendsonne“ und Schorsch Deger, der mit dem Stück „Dr Gsangverei“ eine humoreske Parodie auf den typischen Gesangverein präsentierte. Neben all dem Ohrenschmaus gab es auch zwei optische Leckerbissen von der Tanzschule Bianca Fackler aus Vogt. Die Chefin daselbst zeigte zusammen mit Daniel Uhl zeitgemäßen Paartanz und zusammen mit Sarah Lerner eine flotte Stepptanzchoreographie.Schwäbische Zeitung 13. November 2017 H. Hermanutz     

Bässe2

 Bilder siehe 2017 Bilder Sängerabend

Ehrungen verdienter Sänger siehe News

90 Jahre Liederkranz Alttann

Alttann. Der Liederkranz Alttann wurde 1927 gegründet. Die wirtschaftliche Lage und politische Veränderungen setzten den Aktivitäten des Vereins jedoch schon 1935 ein vorläufiges Ende. Nach zwei erfolglosen Versuchen gelang es dann 1959, den Verein wieder zum Leben zu erwecken. Mit dem musikalischen Leiter Sepp Oßwald ging es rasch bergauf und in kürzester Zeit war der Chor über die Regionsgrenzen hinaus bekannt.
Zu den alljährlichen Höhepunkten zählen die 1977 von Franz Ott, Ansager von 1970-86 und Chorleiter von 1979-86, ins Leben gerufenen „Fröhlichen Sängerabende“ im November. Unser aktueller Chorleiter Peter Schad führt nun auch schon seit 30 Jahren sehr erfolgreich den Stab.
Am Sonntag, 25. Juni 2017 um 10:30 Uhr, gestaltet Pfarrer Otto Schmid als erstem Höhepunkt im Jubiläumsjahr einen Festgottesdienst, der vom Männerchor unter der Leitung von Peter Schad und mit Franz Ott an der Orgel musikalisch umrahmt wird. In diesem Gottesdienst wird auch der verstorbenen Sänger, Dirigenten und Angehörigen gedacht. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Gäste und Freunde des Chores sind herzlich eingeladen, in der St. Nikolauskirche in Alttann mit zu feiern.
Im November werden dann die Herbstkonzerte ganz im Zeichen des Jubiläumsjahres stehen.    NU
Ausführlichen Artikel sieheNews

Bildergalerie Sängerabend Nov. 2016  unter dem Thema “Dem Rhein entlang” Fotogalerie des Sängerabends 2016 siehe Bilder2016 anklicken

Die neue CD vom Sängerabend Nov. 2016  unter dem Thema “Dem Rhein entlang” ist nun verfügbar > siehe Rubrik Bestellungen

Schwäbische Zeitung  13.11.2016 Dietmar Hermanutz
Musikalische Reise führt am Rhein entlang SZ-Bild
Viermal ausverkaufte Halle – Männerchor Alttann begeistert überregional   Der Männerchor Liederkranz Alttann mit Dirigent Peter Schad mit Sombrero Günter Musch, der das Solo „Olé Olé Fiesta“ sang. 
Wolfegg sz Kein Geheimtipp mehr, sondern schon eher ein unverzichtbarer Termin im Kalender der Freunde von Chormusik ist der Liederabend des Männerchores Liederkranz Alttann unter der Leitung von Peter Schad. Der Einzugsbereich der rund 1700 Zuhörer die gleich an vier Abenden die Gemeindehalle Wolfegg füllten, reicht weit über das Schussental hinaus. Makelloser Liedvortrag, humorige Moderation und perfekte Organisation sind Markenzeichen des Liederabends, der dieses Jahr unter dem Motto „Dem Rhein entlang“ stand.

Ein klares Leitthema – der Flussverlauf von der Quelle zur Mündung – an dem sich der musikalische Reigen des fast dreistündigen Konzertes orientierte. Also ließen die Sänger und ihr Pianist Franz Ott zunächst einmal das Quellwasser in den Schweizer Bergen mit dem Stück „Frühlingserwachen“ plätschernd hervorbrechen. Musikalisch wurde den Bergen Lebewohl gesagt und die Reise führte vorbei an Bodensee, und der nahen Donau. Huldigten die Sänger der schönen blauen Donau noch mit dem gleichnamigen Walzer von Johann Strauß, so führte der Ausflug in den Schwarzwald mit der leichtfüßig, beschwingten „Schwarzwaldfahrt“ von Horst

Jankowski. Zwischen den Reisezielen war es die vornehme Aufgabe von Schorsch Deger die Reisegäste im Saal bei Laune zu halten und mit sorgfältig ausgesuchtem Wissen zu informieren. Auch wenn Deger immer wieder gerne mal die flapsige Bemerkung „Aber wen interessiert des schon?“ einflocht – es waren wertvolle und vor allem unterhaltsame Reiseinfos. Die gemeinsame Geschichte mit Frankreich, die Zeiten von Feind und Freund, verdienten Aufmerksamkeit und wurden musikalisch mit dem eher dramaturgisch schweren Liebeslied „Plaisir da’mour“ und der Geschichte vom „Fremdenlegionär“ bedacht.

Schon geradezu klischeehaft für Männerchöre und beim Motto des Konzerts natürlich naheliegend ist die große Fülle von Liedern, die sich um Wein, Weib und Gesang scharen. Kein Wunder also, das bei der Reise durch Pfalz und Mittelrheintal dieses Genre bedacht wurde. Der „Rüdesheimer Wein“, das „Faß in einem tiefen Keller“, „der Frater Kellermeister“ oder das Stück „Weinland“ – sie alle waren vertreten. Auch die „Loreley“ von Friedrich Silcher war zu hören, fand sie sich doch sehr prominent auf dem von Maria Schad gestalteten Bühnenbild.

Walter Appenmaier, erster Solist an diesem Abend, hatte für sein „Heile heile Gänsje“ von Martin Mundo eine aufmerksame Zuhörerschaft, denn Deger hatte zuvor darauf hingewiesen, dass in diesem Lied das Leid der geteilten Stadt Mainz besungen wird. Mainzer und Kölner Karneval kamen ebenfalls zu Ehren. Zum einen mit dem Solo „Olé Olé Fiesta“ das von Günter Musch gesungen wurde, zum anderen mit einem Funkenmariechen der Tanzschule Desweemèr. Ein „Kölsche Jung“ wie er im Buche steht, quasi die Verkörperung von Willy Millowitsch, das war eine Paraderolle für Schorsch Deger, der mit diesem Solopart auch musikalisch überzeugen durfte. Kuno Reichle schließlich sagte musikalisch „Lebe wohl mein flandrisches Mädchen“ und führte die Reisegruppe dem Finale zu – ein Potpourri all jener Rheinlieder, die an diesem Abend noch nicht gesungen waren. Arrangiert hatte diese „Frohe Sängerrunde am Rhein“ einst der unvergessene Dirigent Sepp Oßwald. Albert Thiel sang den Solopart im Potpourri. Zwischen Chorgesang und Solovorträgen gab es nicht nur die engagierten Showtanzvorführungen der Tanzschule zu sehen, sondern mit Christian Segmehl war ein Weltklassesaxophonist zu Gast, der zusammen mit dem äußerst vielseitigen Franz Ott zwei gefühlvolle Stücke spielte.

Unter den Gästen am Freitagabend befand sich auch Wolfeggs Bürgermeister Peter Müller und die Verbandschorleiterin des Oberschwäbischen Chorverbandes Anne-Regina Sieber, die sich von der Qualität und Disziplin der Sängerschar beeindruckt zeigte.

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